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Hermann Schmalzried


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Der Bioland-Hof von Familie Mammel liegt am Südrand der Schwäbischen Alb und zeichnet sich durch mehrere Besonderheiten aus: Den Anbau von Linsen, die Haltung von Hinterwälder-Kühen und die Arbeit mit Zugpferden, vor allem im Feldgemüseanbau.
Die ca. 15-köpfige Mutterkuhherde besteht aus der vom aussterben bedrohten Rasse der Hinterwälder.









Woldemar Mammel über die besonderen Linsen...

Leisa - schwäbisch für Linsen - wurden auf der Schwäbischen Alb bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts angebaut.
Die niedrigen Erträge und der große Arbeitsaufwand bei Ernte und Reinigung waren Ursachen für das völlige Verschwinden dieser uralten Nahrungspflanze in ganz Deutschland. Seit 1985 bauen wir auf unserem Hof wieder Linsen an, was trotz moderner Technik noch viel Aufwand und Schwierigkeiten bereitet. Besonders die Reinigung ist nicht ganz einfach, da wir versuchen, eine saubere, steinfreie Qualität anzubieten. Unsere Kunden sind auch vom Geschmack der "Alb-Leisa" so begeistert, dass wir in den vergangen Jahren immer schnell ausverkauft gewesen sind. Deshalb bauen wir zur Zeit mit anderen Bio-Bauern von der Mittleren Alb eine "Alb-Leisa-Erzeugergemeinschaft" auf, um übers ganze Jahr hinweg Linsen liefern zu können.

Damit sind wir unserer Vorstellung ein wenig näher gekommen, dass diese alte Kulturpflanze wieder auf unseren Äckern wächst, und somit die geschwundene Anbauvielfalt bereichert.
In der Ernährung spielen Linsen, genauso wie andere Hülsenfrüchte (z.B. Bohnen u. Erbsen), eine wichtige Rolle als Eiweißlieferanten. Aber nur durch den gemeinsamen Verzehr mit Getreidespeisen (Nudeln, Spätzla, Brot, Reis, Mais usw.) ergänzen sich die verschiedenen Eiweißbausteine so, dass für den Menschen eine vollwertige Eiweißversorgung zustande kommt. Diese moderne wissenschaftliche Erkenntnis steckt schon in vielen traditionellen Gerichten, wie z.B. dem schwäbischen Nationalgericht „Linsen u. Spätzla“. Für die fleischarme oder vegetarische Ernährung ist dies von Bedeutung und wird in ärmeren Ländern (wie z.B. in Indien) bis heute praktiziert.

Zur Zubereitung: Etwa 30 – 40 Min. lang kochen. Einweichen ist nicht notwendig. Salz oder Essig erst danach zugeben.